Bei der 43. Duisburger Filmwoche entscheiden zwei Jurys über die beiden wichtigsten Ehrungen des Festivals: den ARTE- und den 3sat-Dokumentarfilmpreis. Bei der feierlichen Verleihung am 9.11. im filmforum am Dellplatz werden die mit 6.000 Euro dotierten Auszeichnungen, für die jeweils 17 der 24 Arbeiten aus dem Festivalprogramms nominiert sind, vergeben.

Die ARTE-Jury besteht in diesem Jahr aus Esther Buss, Christian Popp und Serpil Turhan. Esther Buss schreibt als Film- und Kunstkritikerin für Kataloge, Monografien, Filmmagazine und Zeitungen und in diesem Jahr für den Verband der deutschen Filmkritik Teil der Dokumentarfilm-Jury. Christian Popp ist Produzent, zuletzt etwa „Becoming Cary Grant“ von Mark Kidel, und seit 2019 Kurator beim FIPADOC International Documentary Festival in Biarritz. Serpil Turhan war als Autorin mit ihren Arbeiten 2010, 2013 und 2016 bei der Filmwoche zu Gast und ist derzeit Gastprofessorin an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe.

Die 3sat-Jury bilden Michael Baute, Tereza Fischer und Lena Stölzl. Michael Baute ist Journalist und Autor für verschiedene Fachpublikationen sowie Dozent für Filmgeschichte an der DFFB in Berlin. Tereza Fischer ist promovierte Filmwissenschaftlerin und Journalistin. Sie leitet das Schweizer Filmmagazin Filmbulletin und ist Vorstandsmitglied des Schweizer Verbandes der Filmjournalistinnen und -journalisten. Lena Stölzl wurde 2017 mit einer Arbeit über „Filmische Verortungen von Geschichte“ promoviert und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bayreuth. Sie ist Co-Herausgeberin des Bandes „Sichtbar machen. Politiken des Dokumentarfilms“ (mit Elisabeth Büttner, Vrääth Öhner, Vorwerk 8 2018), der im Rahmen der 41. Duisburger Filmwoche vorgestellt wurde.

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