Oberflächen und Spiegelungen, Zugänge zu Doppelbödigem – unter dem Motto „Schichten“ will die 45. Duisburger Filmwoche vom 10. bis 14. November diskursiver Seismograph des Dokumentarfilms sein.

Wessen und welche Ebenen von Wirklichkeiten werden im Dokumentarischen freigelegt und arrangiert? Auf welche Weisen zeigen Filmemacher:innen persönliche und soziale Gefüge und Positionierungen; in welchen bewegen sie sich selbst?

„Getreu unserem Motto begreifen wir die Filmwoche nicht als Monolith, sondern als Festival der Entfaltung, bei dem Bedeutungsebenen freigelegt werden, Eindrücke sich überlagern und diverse Schichten sichtbar werden können.“, so Kurator Alexander Scholz.

Dabei verdichtet das Festival in diversen Begleitprogrammen thematische, erzählerische und historische Schichtungen und befragt diese hinsichtlich der Abbildung oder Positionierung. Das Motto der Filmwoche dient traditionell als Gedankenanstoß für das jeweilige Festival. Einfluss auf die Auswahl der Filme hat es nicht.

Flache Bilder schichten, tiefe Bilder zuschneiden: für die Visualisierung unseres Mottos arbeiten wir erneut mit der Dortmunder Agentur konter – Studio für Gestaltung zusammen, deren Plakatmotiv eine Arbeit der Kölner Künstlerin Ana Motjér aufnimmt.

Auf unserer neuen Homepage werden in den nächsten Monaten nach und nach weitere Ebenen der 45. Duisburger Filmwoche erfahrbar. Einreichungen für den Wettbewerb der 45. Duisburger Filmwoche sind noch bis zum 20. August 2021 möglich.