45. Duisburger Filmwoche - doxs! dokumentarfilme für kinder und jugendliche #20 - 10. bis 14.11.2021

Filmreihe/Im Kino

Die Duisburger Filmwoche macht filmhistorische Erkundungen im Kino erlebbar:

Erinnerung an Rheinhausen

(R: Klaus Helle und Rainer Komers, DE 1989, 69 Min.)

30.10.21, 15.30 Uhr / filmforum Duisburg (Tickets)

Duisburg RheinhausenAls der Film 1989 bei der Duisburger Filmwoche zur Projektion kam, brannten bei Krupp noch die Feuer. Der Film zeigt Gefährlichkeit und Schwere der Arbeit, eindringliche Gespräche im Streikbüro und gemischte Gefühlte nach dem Arbeitskampf: Niederlage oder Neuanfang? Die Regisseure Klaus Helle und Rainer Komers rekapitulieren im Filmgespräch ihre Erinnerungen an Rheinhausen.

Eine Veranstaltung der Duisburger Filmwoche in Kooperation mit der Kinemathek des Ruhrgebiets.

 

Geistfresser oder die Philosophie der Helga Grün

(R: Bernhard Krieg und Gernot Steinweg, DE 1982, 42 Min., WDR)

19.10.21, 19 Uhr / Filmhauskino Köln (Tickets)

Geistfresser oder die Philosophie der Helga GrünVor 40 Jahren ziehen die ersten Computer in die Büros und Frau Grün macht sich Gedanken über die Folgen. Ihre Haltung ist interessiert und skeptisch zugleich, sie wägt ab und besteht auf menschliche Kommunikation. Dieses Fundstück holt die Duisburger Filmwoche nicht nur wegen seiner filmischen Qualität aus dem Archiv des WDR, sondern auch aufgrund seiner inhaltlichen Aktualität. Im anschließenden Filmgespräch treffen der Filmemacher Gernot Steinweg sowie die Protagonistin Helga Grün auf Ariana Dongus, Koordinatorin der Forschungsgruppe für Künstliche Intelligenz und Medienphilosophie an der HFG Karlsruhe. 

Es moderieren Anja Dreschke, Mitglied der Auswahlkommission der Duisburger Filmwoche, und Monika Pirch von LaDOC.

Eine Veranstaltung der Duisburger Filmwoche in Kooperation mit LaDOC, mit freundlicher Unterstützung des WDR. Gefördert von der Stadt Köln und durch das Land Nordrhein-Westfalen, in Kooperation mit der Dokumentarfilminitiative dfi und dem Filmbüro NW.

 

Von wegen „Schicksal“

(R: Helga Reidemeister, DE 1979, 121 Min‘)

16.09.21, 18.00 Uhr / filmforum Duisburg

Von wegen Schicksal von Helga ReidemeisterIrene Rakowitz wohnt mit ihren vier Kindern in den Hochhäusern des Märkischen Viertels in Berlin. Nach 20 Jahren Ehe lässt sie sich scheiden. Sie bricht aus der Rolle als Hausfrau und Mutter aus. Sie will zugleich für ihre Kinder bessere Lebensverhältnisse erkämpfen. Von Stütze leben zu müssen, sieht sie alles andere als ein Schicksal an. Inspiriert wurde sie bei ihrem Ausbruch von Studierenden, die in ihrer Nachbarschaft leben. 

Die Filmemacherin Helga Reidemeister porträtierte 1979 Irene Rakowitz. Statt nur zu beobachten, zeigte sie der Familie das bisher gedrehte Material und filmte ebenfalls die Reaktionen. Die Doku löste eine Debatte um die Maßstäbe zur Beurteilung von Dokumentarfilmen aus.

Die Duisburger Filmwoche präsentiert VON WEGEN „SCHICKSAL“ in Kooperation mit 'filmfriend' im Rahmen der bundesweiten Dokumentarfilmtage LETsDOK.