Jahresprogramm
Duisburg im Bilde
Bergarbeiterwitwen, findige Investoren, konservative Metallarbeiter, türkische Gewerkschafterinnen: Die Filmreihe DUISBURG IM BILDE, eine gemeinsame Veranstaltung der Duisburger Filmwoche und der VHS Duisburg, stellt Zuschauer:innen Menschen aus der Nachbarschaft vor. Sie leben in Zechensiedlungen, am Stadtrand, in Erwartung neuer Möglichkeiten. Ihre Geschichten sind Filmgeschichte.
Zum dritten Mal geht das Duisburger Dokumentarfilmfestival zusammen mit der hiesigen VHS dem Bild Duisburgs und des Ruhrgebiets in Filmen der Festivalhistorie und darüber hinaus nach. Zu sehen sind Filme über lokale Wirklichkeiten von 1968 bis fast in die Gegenwart. Wir laden ein: Zum Schauen, zum Diskutieren.
50 Jahre Gegenwart
Zu Gast im Österreichischen Filmmuseum
Zum dritten Mal haben wir im Juni 2026 das Österreichische Filmmuseum in Wien besucht und vom 11.–13.6.2026 sechs Programme unter dem Titel „50 Jahre Gegenwart. Material und Geschichte“ mit Arbeiten aus der Festivalhistorie präsentiert, die die Verhältnisse zwischen Medien und Gegenwärtigkeit ausgelotet haben. Auch die Duisburger Diskussionskultur reiste mit, da wir nach einigen Vorführungen intensiv mit Filmemacher:innen und Publikum ins Gespräch kamen.
Zu sehen gab es Filmrollen und Videokassetten, gefundene und verlorene Bilder, verbotene und wie zufällig gedrehte Aufnahmen oder mit Emojis garnierte Make-up-Routinen. Das Filmkorn tanzte auf den Gesichtern, der Ton ersoff im Rauschen des Umgebungswindes, ein digitaler Glitch verdeckte offengelegte Wirklichkeiten. Es ist nicht immer leicht, Geschichte(n) und Gegenwart aus dem Material zu bergen. Das Dokumentarische ist auch ein Überschuss an Bildern, die womöglich etwas ganz anderes erzählen wollten. Es ist die Lesart, die Filmemacher:innen dem Material geben, das sie drehen oder finden, durchdringen und montieren. Es ist das, was die Zuseher:innen selbst im Material entdecken.
Am Donnerstag (11. 6.) starteten wir mit ALLES WAS WIR HABEN (DE 2004) von Volko Kamensky und VLOG #8998 – KOREAN KAROTTENKUCHEN & OUR MAKEUP ROUTINE (DE 2021) von Ji Su Kang-Gatto. Zwei spielerische Anti-Heimatfilme, die den Diskursen über Identität, Zugehörigkeit und Geschichte überraschende, wütende und humoristische Störungen entgegensetzen. Einmal in Form einer vor den Augen und Ohren auseinanderfallenden Ton-Bild-Collage von Volko Kamensky, der in einer niedersächsischen Kleinstadt der Brandstiftung im örtlichen Heimatmuseum nachspürt. Und einmal in der unverhohlenen Form der sozialen Medien, indem Ji Su Kang-Gatto in deren Ästhetik eine Möglichkeit findet, von den Erfahrungen zweier Schwestern zu erzählen, von denen die eine in Deutschland, die andere in Korea aufgewachsen ist. Make-up-Routinen und ins Bild blitzende Emojis schaffen Resonanzräume für eine dringliche Auseinandersetzung mit Rassismus und Heimatlosigkeit.
Im Anschluss fand ein Gespräch mit Volko Kamensky statt.
Danach setzten wir unser Programm mit AUS DER ALTEN WELT (BRD 1984) von Klaus Telscher und MARMOR BLEIBT IMMER KÜHL (BRD 1985, R: Lutz Mommartz) aus den 1980er Jahren der Festivalgeschichte fort. Telscher kombiniert animalische Perversionen, um in assoziativen Andeutungen von Tierliebe im Dritten Reich (und darüber hinaus) zu berichten. Eine Erinnerung daran, dass das Kino manchmal mehr erzählt, wenn es einfach Dinge in Berührung bringt, ohne das zu begründen. Mommartz dagegen beobachtet den Bildhauer Peter Rübsam, wie dieser eine Statue von Gustaf Gründgens gestaltet. Der Schauspieler, Sinnbild für die Verbandelung karrieristischer Künstler mit dem Faschismus, wird auf verschiedene Weisen betrachtet. Ein Film als Anklage, nicht als Urteil.
Die Einführung von Alexander Schol ist auf unserem Blog nachzulesen.
Am Freitag (12.6.) lief in Wien KNIFE IN THE HEART OF EUROPE (AT/DE 2025) von Artem Terent’ev (2025 im Programm der Filmwoche). Mit tastender Handkamera bewegt sich Terent’ev durch postsowjetische Topografien bis zur Datscha seines kürzlich verstorbenen Großvaters. Gedreht mit einer Blackmagic Camera und zwei zersägten Sowjet-Optiken entstehen matt entfärbte Low-Fi-Bilder, die teils an der Grenze der Sichtbarkeit operieren: Jugendliche spielen zwischen Industrieruinen, ein kaum erkennbarer Fischer sucht nach seinem Fang, ein unsichtbarer Passant verdächtigt Terent’ev aus dem Off der Spionage. Begleitet von der nur in Untertiteln lesbaren Stimme des Filmemachers werden die Verstörungen der Gegenwart vor allem in filmischen Texturen sichtbar.
Mit einer Einführung von Bianca Jasmina Rauch.
WEISSE RABEN – ALPTRAUM TSCHETSCHENIEN (DE 2005) von Tamara Trampe und Johann Feindt schloss daran an. Im Mittelpunkt: Grosny, Tschetschenien, 2000. Lange Lateralfahrten entlang zerbombter Häuserzeilen, brennender Architekturgerippe, verlassener Panzer – begleitet von einem aus dem Off vorgelesenen Soldatenbrief von beinahe banalem Inhalt. Über einen Zeitraum von drei Jahren sucht der Film nach Worten und Bildern zum Tschetschenienkrieg. Zehn Jahre nach dessen Ausbruch kontrastiert er verschiedene Zeitebenen und legt das Grauen des Krieges in fotografischem Archivmaterial, in kurzen Amateuraufnahmen und intensiven Gesprächen frei. Trampe spricht mit russischen Soldatenmüttern, einer Krankenschwester und jungen, vom Einsatz schwer versehrten Veteranen. Da Dreharbeiten in Tschetschenien nicht möglich waren, nutzen Trampe und Feindt fremdes Bildmaterial, das die brutal entwürdigende Verhaftung einer tschetschenischen Einheit durch russische Soldaten zeigt. Sie befragen diese Aufnahmen und konfrontieren Menschen in Russland damit.
Im Anschluss fand ein Filmgespräch mit Johann Feindt statt.
Am Samstag (13.6.) widmeten sich AUGUSTS ORTE (AT 2021) von Valérie Pelet und DÉJÀ VU (AT 1999) von Lisl Ponger losen Grenzziehungen zwischen Blicken und Angeblickt-Werden, Reisen und Fliehen. Pelet folgt der Route ihres Schwagers von Marokko nach Österreich. Er darf sich nicht mehr im Schengenraum aufhalten, hört man aus dem Off, während im Bild die Sonnenbäuche glänzen. Ponger hinterfragt den kolonialistisch gefärbten Blick der Reisenden auf die Welt. Ihr Film ist eine Found-Footage-Collage aus Reisefilmen, denen eine unübersetzt bleibende babylonische Sprachanhäufung gegenübersteht: Auf der Tonspur erzählen jene, die von den Reisenden an fernen Orten gefilmt werden, von Unterdrückung und Flucht.
Im Anschluss fand ein Filmgespräch mit Valérie Pelet statt.
Mit SOUVENIR (DE 2014) von André Siegers endete unser Programm im Österreichischen Filmmuseum. Es geht im Film um Alfred Diebold, Mitglied der SPD, Vertreter der Friedrich-Ebert-Stiftung, schwäbischer Kosmopolit, Möchtegernschauspieler und romantischer Wanderer, der eines Tages im ewigen Eis verschwunden ist. Das berichtet zumindest die Erzählstimme eines Freundes, der nun ansetzt, aus den 400 Videokassetten, die Diebold im Laufe seines Lebens mit Home Movies und Aufnahmen seiner politischen Arbeit gefüllt hat, eine Lebensgeschichte zu rekonstruieren. Komische Szenen aus dem Wahlkampf, Urlaubsbilder von einer Safari und bewegende Gespräche mit seiner an Krebs erkrankten Freundin. Der Film erzählt um die Ecke, klug und mit dreifachem Boden. Warum das eigene Leben dokumentieren? Womöglich, weil man irgendwann nur in jenen Aufnahmen existiert, die man von sich hinterlassen hat.
Die einer Einführung von Patrick Holzapfel findet ihr auf unserem Blog.
Zu Gast im Filmclub Münster
Unter dem Titel „Text in Szene“ waren wir mit Filmen aus der Festivalhistorie vom 3.–6.5.2026 zu Gast im Filmclub Münster.
In den dort gezeigten Filmen ging es um Lektüren als aktive Akte des Umgangs mit Text und um filmische Formen für diese Auseinandersetzung. Das Lesen der Texte wird darin von Schauspieler:innen und Sprecher:innen als lautes Vorlesen erprobt, die Inhalte regelrecht vorgeführt. Mit und in diesen Filmen wurde über die Konstruktion von Wirklichkeit und Fiktion im Lesen von Texten nachgedacht. Auf sehr unterschiedliche Weise widmeten sich die drei Filme so möglichen Inszenierungen von Texten. Ist ihre widerständige Wiederholung, ist ihre zarte Zugewandtheit, ist ihre historische Abstraktion in filmische Gegenwart übersetzbar? Diese Fragen bildeten die Ausgangspunkte für die anschließenden Filmgespräche.
Den Auftakt machte am Sonntag (3.5.26) B WIE BARTLEBY (AT 2025, 72 Min.), für den Regisseurin Angela Summereder die berühmte Formel „I would prefer not to“ aus dem historischen Text von Herman Melville mit der Gegenwart verbindet. Ausgehend vom Dialog mit ihrem todkranken Ex-Partner, dessen nie verwirklichtes Lebensprojekt ein Film über Bartleby war, lässt Summereder Teile der Geschichte performen: von Schauspielerinnen, Rappern, Jugendlichen, Obdachlosen. Ein Akt der selbstbestimmten Aneignung und ein persönliches Vermächtnis.
Im Anschluss fand ein Gespräch mit Angela Summereder statt.
Am Montag (4.5.26) setzte DIE GETRÄUMTEN (AT 2016, 89 Min.) von Ruth Beckermann unser Programm in Münster fort. Der Film basiert auf dem fast 20-jährigen Briefwechsel zwischen der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann und dem Dichter Paul Celan, in dem ihre wechselvolle Liebesbeziehung archiviert ist. Beckermann versucht in der Form der dialogischen Lesung und der Probe Formen zu finden, um zu Inhalten, vielleicht sogar zu einer historisch andauernden Wahrheit der Briefe zu kommen. Ein Film über den Rausch der Gefühle, Entzücken und Erschrecken, Verlustangst, Nähe und Fremdheit – über Liebe damals und Liebe heute.
Im Anschluss sprach Friederike Horstmann mit dem Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Kai Sina über den Film.
René Frölkes LE BEAU DANGER (DE 2014, 100 Min.) beschloss am Mittwoch (6.5.26) unser Programm in Münster. Beobachtet und begleitet wird darin der rumänische Schriftsteller Norman Manea: 1936 in der Bukowina geboren, 1941 mit seiner Familie in ein Konzentrationslager deportiert. Er überlebte die Gefangenschaft, wurde Schriftsteller und emigrierte 1986 aus Rumänien in den Westen. Heute lehrt und schreibt er in New York. Über diese biografischen Eckdaten des Autors informiert der Film erst spät. Er lässt der Literatur den Vortritt, begleitet Manea daheim und auf Reisen, beleuchtet dessen Vorstellungen von Lehre. Genug Raum und Zeit, um daraus eine biographische Textur zu verweben. Ein Film aus Fragmenten mit vagen Zusammenhängen statt eines kohärent erzählten Künstlerporträts.
Im Anschluss führte Alexander Scholz ein Filmgespräch mit René Frölke.
Zu Gast bei der dokumentarfilmwoche Hamburg
Vom 14.–19.4.2026 war unser Festival zu Gast auf der 23. dokumentarfilmwoche Hamburg. Patrick Holzapfel und Friederike Horstmann haben für unser dortiges Programm mit dem Titel „Life, Universe and Everything“ zwei Filme aus der Festivalgeschichte der Duisburger Filmwoche ausgewählt, die sich der Sinn- und Filmsuche widmen.
Beide Filme setzen beim Ich an und öffnen sich in unterschiedliche Richtungen: Mit + – 0 SEI IMMER GRÖSSER ALS DER AUGENBLICK (1989) wendet Marian Kiss ihren Blick nach außen und fragt Hanseat:innen nach ihren Lebensmaximen. In ABER DEN SINN DES LEBENS HABE ICH IMMER NOCH NICHT HERAUSGEFUNDEN (2006) richtet Jan Peters die Kamera konsequent auf sich selbst und entwickelt über Jahre ein filmisches Tagebuch.
Die Filmemacher:innen erkunden in Miniaturen, was man im Leben – und im Dokumentarfilm – sucht: Verworrene Ideen mischen sich mit großen Be- und Erkenntnissen. Ein Programm mit Glückskeksen und Überlegungen zum Leben, dem Universum und dem ganzen Rest.
Im Anschluss an die Filmvorführung fand ein Gespräch mit Friederike Horstmann, Marian Kiss und Jan Peters statt.
Zu Gast auf der Diagonale in Graz
Die Duisburger Filmwoche war vom 18.–23.3.2026 auf der Diagonale – Festival des österreichischen Films zu Gast. Für das Special „Dialektik der Zumutung. Unbehagen im Dokumentarfilm“ wählten unsere Kurator:innen Patrick Holzapfel und Friederike Horstmann vier Beispiele aus der Geschichte des Duisburger Festivalhistorie aus: Die poetisierte Wahrnehmung einer Armutsexistenz in ICH DENKE OFT AN HAWAII (1978) von Elfi Mikesch, die womöglich obszöne Offenlegung tabuisierter Themen in BABY, I WILL MAKE YOU SWEAT (1994) von Birgit Hein, das vor der Kamera verhandelte Ungleichgewicht zwischen Protagonist und Filmemacherin in UNCOMFORTABLY COMFORTABLE (2021) von Maria Petschnig und die verstörend aufdringlich erscheinende Nähe zu den Protagonist:innen in DAS BLOCK (2007) von Stefan Kolbe und Chris Wright.
Zwar verbindet man Unbehagen eher mit fiktionalen Genres wie Thriller oder Horrorfilm, doch auch in dokumentarischen Formen spielt es eine Rolle, wenn es die Modi der Repräsentation von Wirklichkeit hinterfragt und so verdrängte Themen sichtbar machen kann. Vor allem ethische Aspekte sind hier relevant, weil die Menschen vor der Kamera keine professionellen Schauspieler:innen sind. Die vier ausgewählten Filme verdeutlichen, dass der Kinosaal mit seinen raumzeitlichen Verbindlichkeiten die Wirkungskraft des scheinbar Unzumutbaren noch verstärkt: Das Dispositiv lädt dazu ein, sich auf das einzulassen, was man eigentlich dachte, nicht ertragen zu können.
Im Anschluss an die Screenings fanden Gespräche mit den Filmemacher:innen und weiteren Gästen statt.
Zu Gast beim dfi-Symposium 2026 in Köln
2026 feiert die Duisburger Filmwoche ihr Jubiläum – 50 Jahre Gegenwart! Schon lange vor der 50. Festivalwoche (2.–8. November 2026 in Duisburg), finden im gesamten Jubiläumsjahr Filmprogramme und Kooperationen statt.
Zum Auftakt waren wir zu Gast beim diesjährigen Symposium der Dokumentarfilminitiative dfi (15.&16. Januar 2026) zum Thema „WORK IN PROGRESS. Repräsentationen von Arbeit im Dokumentarfilm“ im Filmhaus Köln. Fünf Dokumentarfilme aus dem Programmarchiv der Duisburger Filmwoche wurden dort gezeigt. Das von Friederike Horstmann und Patrick Holzapfel gestaltete Programm läutete die Jubiläumsausgabe des Festivals ein und ergänzte das dfi-Symposium um Begegnungen mit zunächst „fremden“ Arbeitswelten, feinen Rhythmen globalisierter Arbeit und der Reflexion von Arbeit am Bild.
Das Programm in Köln:
- 11. Januar:
MÖGEN DIE EICHEN NACH UNS WACHSEN (Dietrich Schubert, DE 1986, 30 min)
WILHELM DER SCHÄFER (Josie Rücker, DE 2004, 26 min)
Anschließend fand ein Gespräch mit den Regisseur:innen statt.
- 14. Januar:
OLANDA (Bernd Schoch, DE 2019, 154 min), Gespräch am 15.1.26 mit Bernd Schoch und Simon Quack (Kamera).
- 17. Januar:
mit Unterstützung des WDR
Vier Episoden aus Cinématographe Lumière – Kino vor 100 Jahren (Martina Müller, DE 1995, ca. 40 min)
DAS KINO UND DER WIND UND DIE PHOTOGRAPHIE (Hartmut Bitomsky, DE 1991, 56 min)
Anschließend fand ein Gespräch mit Martina Müller statt.
Online
Die Duisburger Filmwoche möchte Dokumentarfilmgeschichte zugänglich machen und mit ihr im Dialog bleiben und tut dies im Rahmen einer Kooperation mit filmfriend, dem Online-Filmportal der Bibliotheken.
Auf dem Portal sind nun zwei gemeinsam kuratierte Kollektionen mit Arbeiten aus 45 Jahren Festivalgeschichte verfügbar. Mitglieder der Duisburger Stadtbibliothek und vieler weiterer Bibliotheken in NRW können Filme der Kollektion auf filmfriend mit Hilfe ihres Bibliotheks-Log-In anschauen.
Perspektiven der Wirklichkeit
Die Duisburger Filmwoche begreift sich seit ihrer Gründung 1977 als Ort für mutigen Dokumentarfilm. Filme, die hier gezeigt werden, hinterfragen allzu eingespielte Sichtweisen und vermeintliche Gewissheiten. Die gemeinsame Kollektion von Filmwoche und filmfriend zeigt eine Auswahl aus fast 50 Jahren Duisburger Festivalgeschichte. Sie enthält sowohl Klassiker als auch zeitgenössische Arbeiten.
Entdeckungen junger Regisseur*innen
Die Filmwoche ist ein Ort des Austauschs zwischen neueren und erfahrenen Positionen des Dokumentarfilms. Jedes Jahr werden zahlreiche Filme von Nachwuchsregisseur:innen gezeigt und prämiert. Die gemeinsame Kollektion soll diese Entdeckungen über die Festivalwoche hinaus zugänglich machen, und versammelt Filme junger Filmemacher:innen aus vergangenen Festivaljahren. Es sind sowohl Regisseur:innen vertreten, die der Filmwoche schon lange verbunden sind und bereits mit Folgefilmen erfolgreich waren, sowie Filmemacher:innen, die am Beginn ihres Schaffens stehen.