• duisburger filmwoche 41 - 6.–12. November 2017 im filmforum am Dellplatz
  • duisburger filmwoche 41 - das festival des deutschsprachigen dokumentarfilms
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mittel der wahl

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Ende der Einreichungsfrist

Duisburg, 25. August 2017

Heute endet die Anmeldefrist für die 41. Duisburger Filmwoche. Wir bedanken uns bei allen Einreichenden und sind gespannt auf die Filme.

Unsere Auswahlkommission – Till Brockmann, Sven Ilgner, Henrike Meyer, Katrin Mundt, Werner Ruzicka und Joachim Schätz – freuen sich, die zu Filme sichten, einzuschätzen und die einzelnen Eindrücke zu einem Programm zusammenzuführen. Nachdem die Kommission schon Ende Juni eine erste Sichtungwoche erlebte, geht es nun in die entscheidende Phase der gemeinsamen Filmauswahl.

Plakatmotiv und Kommission

Duisburg, 26. Juni 2017

Vor und während der 41. Duisburger Filmwoche wird ihr Plakatmotiv in Duisburg nicht zu übersehen sein. Das filmisch und politisch zu verstehende Motto "Mittel der Wahl" wird in dem Motiv des Kommunikationsdesigners Tilman Lothspeich sowohl ironisch untergraben als auch pointiert. Helfen die Mittel bei der Wahrnehmung der Wirklichkeit oder erschweren sie diese? Wer entscheidet, welche Mittel wann angemessen sind? Will man in der Pillendose mit ihren Fächern für verschiedene Wochentage und Tageszeiten schon den Programmplan der 41. Duisburger Filmwoche erkennen, stellen sich diese Fragen auch für die Auswahlkommission: Wann verabreichen wir dem Publikum welchen Film? Welches Mittel verträgt sich am besten mit dem zuvor gegebenen? Welche Nebenwirkungen gibt es?

Vergangene Woche fand sich die Auswahlkommission um Festivalleiter Werner Ružička in Duisburg ein, um eine Vorauswahl an Filmen für die anschließende Dosierung bzw. Programmierung zu treffen. Die Kommission besteht aus sechs Mitgliedern, die jeweils ihre persönlichen Sichtweisen und professionellen Kontexte in den Sichtungsprozess mit einbringen. Dadurch kann die Gruppe aus verschiedenen Perspektiven fachkundige Blicke auf die Filme werfen und sich im gemeinsamen Austausch Urteile bilden. Henrike Meyer ist erstmals Teil dieses Prozesses. Sie lebt als Filmemacherin in Berlin und war 2012 mit ihrem Film "Feldarbeit" und 2014 mit "Heimsuchung" auf dem Festival zu Gast. Beide Filme liefen in Duisburg als Uraufführungen. Sven Ilgner ist dieses Jahr bereits zum zweiten Mal in der Auswahlkommission. Nach seiner Tätigkeit als Dokumentarfilmreferent der Film- und Medienstiftung NRW und arbeitet er wieder als freier Dramaturg, Lektor und Herstellungsleiter in Köln und ist seit diesem Jahr stellvertretender Leiter des Kinofests Lünen. Die anderen Kommissionsmitglieder sind schon etwas länger dabei. Die Bochumer Kuratorin, Dozentin und Autorin Katrin Mundt begleitet den Prozess der Filmauswahl nun im dritten Jahr, während der Wiener Filmkritiker und -wissenschaftler Joachim Schätz sein Urteil bereits im vierten Jahr einbringt. Der Zürcher Filmwissenschaftler Till Brockmann ist schon seit 2011 Teil der Kommission. Komplettiert wird die Gruppe durch Festivalleiter Werner Ružička, der die Duisburger Filmwoche nunmehr im 33. Jahr prägt.

Noch bis zum 25. August 2017 können Filme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eingereicht werden. Danach findet eine zweite Sichtungsphase statt, nach der das Programm der Filmwoche feststehen wird. Entsprechend der Duisburger Tradition wird auch Mischformen und Grenzgängern des Dokumentarischen Beachtung geschenkt; allerdings gilt unser Reglement, das unter anderem erfordert, dass die Filme mindestens 30 Minuten lang sein müssen.

Motto und Einreichungsstart

Duisburg, 03. März 2017

"Mittel der Wahl" lautet das Motto der 41. Duisburger Filmwoche, die vom 6. bis 12. November 2017 im filmforum am Dellplatz stattfindet.

Das Motto spielt an auf die mit filmischen Mitteln gestaltete, künstlerische Beobachtung unserer Wirklichkeiten, die der Dokumentarfilm – so wie er bei der Duisburger Filmwoche verstanden wird – ermöglicht. Die Mittel, die für einen filmischen, sozialen und politischen Dialog gewählt werden, formen unsere Begegnungen und Wirklichkeiten. Diesen Umstand möchten wir in einer Zeit, in der der Dokumentarfilm als "Fabrik der Fakten" (wie es der russische Filmtheoretiker Dziga Vertov ausdrückte) eigenwillige Konkurrenz aus der politischen Sphäre bekommt, betonen und mit unseren Gästen im engagierten und freundschaftlichen Austausch über diese Mittel diskutieren.

Ab sofort kann für das kommende Festival Dokumentarisches verschiedenster Façon eingereicht werden. Der Begriff des Dokumentarischen ist in Duisburg gewohnt weit gefasst, wobei das Motto der Filmwoche einen lockeren diskursiven Rahmen für das Festival bietet, aber keinen Einfluss auf die Filmauswahl hat. Die Mindestlänge der eingereichten Filme beträgt 30 Minuten. Wir freuen uns auf die Einreichungen.